Die Planung für diese Tour hat Achim
bereits im Juni 2010 begonnen und so nach und nach füllte die die
Teilnehmerliste.
Gebucht wurde die Landherberge Ottenstein
im schönen Weserbergland. (Bild 922). Hier haben sogar die Zimmer Namen wie
: „gelbes Zimmer; Vogelnestzimmer oder Seerosenzimmer“ . Man hatte uns die
Unterkunft empfohlen und somit waren wir gespannt. Gleich vorweg: Wir wurden
nicht enttäuscht.
Los ging es für die meisten der 19
Teilnehmer mit 17 Bikes bereits an Himmelfahrt. Weil Sonja und ich am
Freitag noch arbeiten mussten, konnten wir leider erst nach Feierabend
loseiern.
Also bei fast 30 Grad!! auf die Autobahn
und los.

Da aber alle tagsüber etliche Kilometer
abgegrast haben und wir am nächsten Tag eine Tour machen wollten, ging man
zeitig in die Koje (Bett für die Nicht Norddeutschen).
Ankunft nach gut dreieinhalb Stunden
problemloser „Raserei“ . Das Gute daran das wir später kamen war, das der
Grill bereits glühte, das Fleisch so gut wie fertig und das die Getränke
kühl waren. Da war der Rest wie Duschen und umziehen schnell erledigt und
man kam so frisch gebügelt zum Essen in den Garten.
J (Bild 949)
Als die Sonne untergegangen war wurde es
aber doch frischer und man begab sich in das Innere vom Haus. Hier ergaben
sich noch diverse Betätigungsfelder (Tischtennis (Ping Pong) oder Billard )
und einige vom Stammtisch erwiesen sich hier als wahre Könner.
Nach tiefem Schlaf und einem sehr guten
Frühstück machte man sich zu um 10 Uhr auf zu einer schönen und
kurvenreichen Tour durch das Weserbergland. Achim hatte sich hierfür
hauptsächlich kleinere Straßen ausgesucht. Der Köterberg wurde bereits am
Vortag besucht. Hier konnte man sich über eine sehr gute Fernsicht sowie
über einige alte Trecker erfreuen, die ebenfalls eine Ausfahrt machten.
Natürlich machten wir in Uslar beim Tourer
Haus Fuchs Halt und bestaunten etliche Gold Wings und natürlich auch andere
Maschinen.
Der Weg führte uns auch hinauf zur
Sababurg – bekannt auch als Dörnröschenschloß -. Hier machten wir wieder
eine Pause und konnten ganz nebenbei noch Braut und Bräutigam sowie eine
fein gekleidete Hochzeitsgesellschaft begutachten. Da passten wir ganz in
Leder gut dazu J…
Von hier ging es wieder in Richtung
Heimat. Dafür mussten wir die Weser überqueren, diesmal allerdings mit einer
Seilzugfähre. Das ist auch immer wieder ein Erlebnis. Von hier ging es kurz
über die Bundesstrasse zu einer schönen Serpentinenstrecke hinauf zur
Landherberge.
In Ottenstein angekommen wurde sich frisch
gemacht, denn am Abend hatte Achim uns in einem nahegelegenen Gasthof zum
Essen angemeldet.
So gab es in der „Burg Ottenstein“ ein
reichlich Mahl mit allem Drum und Dran. Wie der Name schon sagt handelt es
sich hier um ein altes Haus mit Burgcharakter aus dem 15. Jahrhundert.
Alles sehr rustikal aber schön.
Ganz
nach altem Brauch hatte die Wirtin für uns noch eine Überraschung. Sie
brachte eine Vorrichtung aus Holz. Auf der einen Seite musste der Daumen der
linken Hand durch eine Öffnung. Auf der anderen Seite sollte der
Zeigefinger der rechten Hand auf eine Art Abzug gelegt werden und die Nase
auf eine Vorrichtung. Auf Kommando musste man den Abzug betätigen und im
selben Moment tief durch die Nase einatmen. Ich habe gedacht mir fliegt der
Kopf weg. Ich hatte eine Ladung Schnupftabak inhaliert und hatte so etwas
vorher noch nie gemacht. Allerdings war der Kopf hinterher wieder klar. Der
Abend wurde wieder sehr gemütlich.


Die Rückfahrt am nächsten Tag verlief bis
auf einen Stau auf der BAB ohne Probleme, denn wir verlegten die Tour auf
die Landstraße. Wir hatten ein tolles Wochenende, das Wetter hat
mitgespielt, die Touren waren klasse und wir würden das gerne wiederholen.
(Text und
Fotos:Thomas/ABV)